Soziales Mal eben die Welt retten ;-)

Das Bild zeigt einen meiner Lieblingsplätze in unserem kleinen Wäldchen. Der Wald, den ich mit diesem Projekt kaufen möchte, ist aktuell noch nicht ausgewählt, denn ich spare noch dafür … Seit Mai 2018 lege ich von jeder Rechnung, die mir meine Kunden zahlen, einen Betrag auf ein Extrakonto zurück. Das gilt natürlich auch für die Einnahmen aus meinen Büchern. Damit werde ich ein Stück Land für den Wald kaufen.

Warum ich mit Ihrer Hilfe einen Wald pflanzen will

Achten Sie auf der Autobahn einmal darauf, wie die Landschaft an Ihnen vorbeizieht: Städte, Äcker mit Monokulturen, Fichtenplantagen. Ist es nicht vollkommen irre, wie stark der Mensch die Natur verändert hat?

In Deutschland gibt es keinen einzigen natürlichen Wald mehr!

Bis vor 7.500 Jahren war ganz Mitteleuropa abgesehen von den Alpen ein einziger riesiger Laubwald. Die gewaltigen Kronen von jahrhundertealten Buchen und Eichen ragten in den Himmel. Vereinzelt gab es noch Eschen, Ahorn und Weißtannen.

Dann begannen die Menschen, den Wald zu fällen und die verbliebenen Wälder wirtschaftlich zu nutzen. Heute stehen in den Wäldern vor allem Fichten. Sie sind bei uns nicht heimisch, doch sie wachsen besonders schnell, sodass man das Holz rasch ernten kann. Mit Natur haben die Fichtenplantagen nichts zu tun. Die meisten sind Wirtschaftswälder, alle sind Kulturlandschaften. Kein einziger ursprünglicher Laubwald hat überlebt!

Die Nachteile der Wirtschaftswälder:

  • Wenn regelmäßig große Mengen an Holz aus dem Wald entnommen werden, verarmt der Boden. Denn die Nährstoffe werden entzogen, statt sie im natürlichen Kreislauf zu belassen. Die Maschinen, mit denen die Bäume abtransportiert werden, zerstören den Boden zusätzlich.
  • Die Bäume werden mit großem Abstand zueinander gepflanzt oder vereinzelt. So bekommen sie mehr Licht und wachsen schneller. Doch je schneller ein Baum wächst, desto leichter fällt er um. Nach Stürmen sind ganze Wälder kahlgeschlagen.
  • Fichten kommen aus dem Norden. Trockenheit im Sommer sind sie nicht gewöhnt. Durch die ewig durstigen Bäume trocknet der Boden bei uns aus und verarmt.
  • Die Fichten verändern das Kleinklima. In einer Hand voll natürlichem Boden leben so viele Lebewesen wie Menschen auf der Erde. In den Fichtenplantagen finden sie keine Blätter mehr als Nahrung und sterben.
  • Ohne Blätterschicht ist der Waldboden Regen, Sonne und Frost schutzlos ausgeliefert. Der Boden verarmt.

Einen Ort schaffen, den der Mensch nicht ausnutzt, aber bewundern kann

Es wäre schön, ein Stück Land zu kaufen und es der Natur zurückzugeben. Darin könnten langfristig Buchen und ein paar Eichen wieder die Vorherrschaft übernehmen. Die Bäume könnten so dicht stehen, dass junge Bäume von den alten überschattet werden, wie in den natürlichen Urwäldern. Dadurch wachsen die jungen nur langsam und werden stabiler. Stürme würden hier nicht mehr zu Kahlschlägen führen. Wenn mal ein Baum fällt, bleibt er liegen und bietet Nährstoffe für Pilze und Tiere. Wildtiere würden wieder dauerhaft ein Zuhause finden. Es müsste ein Wildtierschutzgebiet sein, in dem die Jagd durch Menschen verboten ist.

Der kleine Wald könnte zeigen, dass wir nicht alles, was um uns herum ist, auf seinen Nutzen für uns reduzieren, sondern der Natur und den Lebewesen darin auch einen Raum für sich zugestehen. Ein Nutzen für uns bliebe übrigens trotzdem: Wir könnten einen wilden, magischen Wald entdecken! Stellen Sie sich das mal vor!

Ich denke, dass wir so einen Ort schaffen können! Seit Mai 2018 lege ich von jeder Rechnung, die mir meine Kunden zahlen, einen Betrag auf ein Extrakonto zurück. Das gilt natürlich auch für die Einnahmen aus meinen Büchern. Damit werde ich ein Stück Land für den Wald kaufen.